Im ersten Teil hast du die Wörter und Wortgruppen kennengelernt. Jetzt wirst du überrascht sein, was dein Gehirn daraus macht: Aus einzelnen Wörtern entstehen drei vollständige englische Sätze.
Versuche nicht, ganze Sätze auswendig zu lernen. Erkenne bekannte Wörter wieder und erschließe weitere Wörter aus dem Zusammenhang. So lernt dein Gehirn auch neue Wörter und Satzmuster mit – ganz nebenbei.
Je fokussierter du mitmachst, desto stärker wird der Lerneffekt.
Arbeitsblatt-Vorschau: Das folgende Dokument ist dasselbe Arbeitsblatt wie in Teil 1. Für diese Übung verwendest du die drei vollständigen Sätze auf Seite 2.
Seite 1 enthält die Wörter und Wortgruppen aus Teil 1.
Seite 2 enthält die drei vollständigen Sätze dieser Übung.
1. Lies den deutschen Satz aufmerksam.
2. Erkenne die bereits bekannten Wörter und Wortgruppen.
3. Ordne diese Bausteine Schritt für Schritt zum englischen Satz.
4. Versuche nicht, den ganzen Satz auswendig abzurufen.
5. Fehlen dir einzelne Wörter, arbeite trotzdem weiter. Oft erschließt sich ihre Bedeutung automatisch aus dem Satz.
6. Kontrolliere anschließend die richtige Satzreihenfolge.
7. Sprich den vollständigen englischen Satz immer wieder laut oder leise mit.
8. Die Sätze kehren mehrfach zurück und werden mit jeder Wiederholung vertrauter.
9. Dabei prägen sich Satzmuster und neue Wörter gleichzeitig ein.
10. Perfekte Aussprache ist an dieser Stelle noch nicht entscheidend – achte vor allem auf die Wörter und ihre Position im Satz.
11. In Teil 3 wendest du die gelernten Sätze im interaktiven Sprachtraining an.
🎉 Gratulation!
Wenn du aktiv mitgemacht hast, hast du wahrscheinlich etwas Erstaunliches bemerkt: Mit jeder Wiederholung hast du weniger gelesen und immer mehr direkt übersetzt. Dein Blick blieb nicht mehr an den bekannten Wörtern hängen, sondern suchte automatisch nach den fehlenden. Gleichzeitig wurden aus einzelnen Wörtern immer größere Sinnblöcke. Was zuerst mühsam erschien, lief Schritt für Schritt immer flüssiger ab. Am Ende genügt oft schon der deutsche Satz, damit dir die englische Übersetzung nahezu gleichzeitig in den Sinn kommt. Genau so entwickelt sich echtes Sprachgefühl.
Im nächsten Teil verankern wir die Satzpositionen der gelernten Wörter. So prägt sich das richtige Satzbild der Fremdsprache in deinem Gehirn ein – ähnlich, wie wir es von unserer Muttersprache kennen.